Backpacking through New Zealand

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Tauranga

Da wir über Kai,Lars Burder, einen Kontakt in Tauranga, genauer am Mount Maunganui haben, haben wir uns diesen als nöächstes Reiseziel gesetzt. Bis jetzt hatten wir nur aus erzählungen von Willie, dem unberechenbaren Helfer der Backpacker gehört. Auf dem Weg nach Tauranga nahmen wir zwei Tremper aus Frankreich mit. Das war sehr amüsant denn ihrenglisch war genauso ausgereift wie unseres. Da sich unser geringer Wortschatz mit dem ihren deckte gestaltetesich die Kommunikation relativ einfach. Sie waren als Roofer unterwegs. Das funktioniert so dass man Unterkunft und Essen von einer Privatperson oder auch Firma bekommt und im Gegenzug wenige STunden am Tag für sie arbeitet. Eine günstige Variante zu Reisen da man so selber wenig Ausgaben hat, allerdings kann man so sein Reisebudget nicht aufstocken. Endlich an der Ostküste angekommen machten wir uns auf den Weg zu Willie. Als wir ihn in der Einfahrt erkannten ging alles recht fix. Er identifizierte Lars direkt als Kais Bruder und keine 5 min später saßen wir bei Bier und Chips in seinem Wohnzimmer und erzählten vons einer Reise. Dieser Mann ist die Gutmütigkeit in Person. Er hat uns direkt seinen Hausschlüssel übergeben, sodass wir wenn er tagsüber arbeiten ist im Haus wüten können. Seine Dusche , die Küche und die Waschmaschine stehen uns zur freien Verfügung. Ich mein das muss man sich mal reintun, zwei völlig fremde tauchen vor seinem Haus auf, in einem Van der ein wenig nach Kinderschänder aussieht und Ihm fällt nichts anderes ein als uns herzlich aufzunehmen. Den Abend verbrachten wir dann mit Willie und seinen Freunden bei Bier und Wein. Eine witzige Runde. Es machte den Eindruck als wären wir bei einer Alkoholiker Selbsthilfegruppe gelandet, denn jeder berichtete von seinen momentanen Lebensproblemen. Der Sprache zu folgen war sehr anstrengend, mit den Franzosen waren wir gleich auf was das anging, wir haben langsam gesprochen und einfache Wörter benutzt. Mit den Neuseeländern und ihrem... sehrspeziellem Aktzent war das was anderes. Sie schnatterten wild durcheinander und redeten so schnell dass man nur die Hälfte richtig aufnhemen konnte und davon dann nur noch einen Teil verstand. Ab jetzt können wir ein'Luxusleben' als Backpacker führen. Eine eigene Dusche und eine Küche hat man sonst nur im Hostel gegen viel Geld , so können wir unsere Geräte aufladen, haben freies Wlan, können kochen, was wir mittlerweile auch schon erfolgreich getan haben, und waschen können wir auch noch. Des weiteren haben wir einen sehr zentralen Punkt von wo aus wir überall schnell hinkommen. Strand, Meer , Mount Maunganui, Supermarkt, Skaterpark sind nicht mehr als 10 Minuten entfernt. Am 5. November hatten wir das Glück einen Feiertag mitzuerleben. Im 17 Jahrhundert versuchte eine Untergrundbewegung mittels eines Anschlags die damals herrschenden Britischen Adeligen zu vertreiben bzw. zu töten. Dazu wurde eine Bombe unter einem Anwesen zum Zeitpunkt einer Versammlung gelegt. Diese zündete jedoch nicht. Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen feiern die Nueseeländer diesen Tag mit Feuerwerk. Allerdings fangen sie schon Tage vor dem 5. damit an und hören auch Tage danach nicht auf. Entweder stehen sie einfach auf Feuerwerk ( wer kann es ihnen verübeln?) oder sie symbolisieren den Fehlschlag des Anschlags mit den früher bzw später gezündeten Feuerwerkskörpern. Das Feuerwerk beobachteten wir von einer kleinen Halbinsel die vom Strand aus ins Meer hineinragt. Ein grandioser Ausblick auf die Stadt die von hellen Funken erleuchtet wurde, darüber die Sterne am funkeln. In solchen Momenten realisiert man wie unglaublich klein und unbedeutend man letztenendes im Vergleich zum Rest ist.

14.11.15 23:55
 


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